Herzlich willkommen im Radiomuseum Grödig

Tag der offenen Tür im Radiomuseum Grödig

Familientag bei freiem Eintritt


Montag, 26. Oktober (Nationalfeiertag) · Hauptstraße 3, Grödig

Wie kam eigentlich die Stimme in den Kasten?

Am Nationalfeiertag lädt das Radiomuseum Grödig Groß und Klein zu einer Zeitreise ein, die man nicht nur sehen,

sondern vor allem hören kann – bei freiem Eintritt für die ganze Familie.

Rund 250 Geräte erzählen hier die Geschichte des Radios: von den knisternden Anfängen der drahtlosen Telegraphie über selbstgebastelte Detektorempfänger und glimmende Röhrenradios bis zu den UKW-Geräten der 60er-Jahre. Das Besondere: Jedes Gerät ist spielbereit. Museumsleiter Hans Martin Walchhofer, seit Kindheitstagen mit Leib und Seele Radio-Sammler, schaltet sie ein und lässt die Geschichte erklingen.

Das erwartet Sie am Familientag:

📻 Erlebnisführung vom Funkensender zum UKW-Empfänger – mit echten Raritäten wie einem in Salzburg gebauten Radio von 1928, dem legendären Ingelen „Geographic“ von 1937 und einem Drahttongerät, dem Urahn der Tonaufnahme.

🔧 Radiobasteln für Kinder und Jugendliche – unter fachkundiger Anleitung entsteht ein eigenes, einfaches Empfangsgerät zum Mitnehmen.

📡 Morsezeichen üben – ··· ––– ··· : Wer schafft es, seinen Namen zu morsen?

🎶 Sondervorführung: Grammophon mit Dampfantrieb – ein Kuriosum, das man so wohl nirgends sonst erlebt. Hier dreht Dampfkraft die Schellackplatte!

Ein ideales Ausflugsziel für Familien, Technikbegeisterte und alle, die beim Klang eines alten Röhrenradios ein bisschen nostalgisch werden – und dazu wetterunabhängig.

Gut zu wissen

  • Radiomuseum Grödig, Hauptstraße 3, 5082 Grödig (2. Stock, mit Lift erreichbar)
  • Eintritt frei
  • Anreise: Buslinie 25 ab Salzburg Hauptbahnhof, Parkplätze vorhanden
  • Kontakt: +43 6246 72857 · radiomuseum-groedig.at
  • Regulär geöffnet: jeden Mittwoch 15–19 Uhr und nach Vereinbarung

Das Radiomuseum Grödig

dokumentiert anhand seiner rund 250 Exponate die Geschichte des Radios vom Funksender bis zu den UKW-Geräten der 60er Jahre.

Mit einer reichen Auswahl an Geräten zeigt das Museum in einzelnen Abschnitten die technische Entwicklung des Radios. Die voll funktionsfähigen Geräte der Sammlung werden Ihnen unter der fachkundigen Führung des Museumsleiters vorgestellt und auf Wunsch vorgeführt.

Es erwarten Sie Geräte aus den Anfängen der drahtlosen Telegraphie, Detektor- und Röhrenapparate. Zu finden sind auch Raritäten, wie etwa ein in Salzburg gebautes Radio von 1928, ein Ingelen US 437 Geographic (Baujahr 1937), ein Drahttongerät und eine Reihe von seltenen Apparaten aus der Anfangszeit des Rundfunks.

Ein Bereich des Museums ist für laufende Sonderausstellungen reserviert.  Das Museum betreibt auch eine Radiobörse mit einer großen Auswahl an Radiogeräten, Röhren und diversen Ersatzteilen.

Darüberhinaus steht Interessierten ein Archiv mit einem umfangreichen Bestand an Zeitschriften rund um das Radio zur Verfügung.

Virtueller Rundgang durch`s Radiomuseum Grödig

Entwicklung des Radios

Das Radiomuseum zeigt in vielen Ausstellungsstücken die Entwicklung der Radioempfänger. Die unglaubliche Geschichte von der „Stimme aus dem Kasten“ kann hier hautnah erhorcht und entdeckt werden. Alle Geräte sind spielbereit!

    • Detektorgeräte wurden meist selbst gebastelt. Sie konnten nur den nächsten stärkeren Mittelwellensender empfangen.
    • Freischwinger oder Telefoniehörer? Erst mit dem Freischwinglautsprecher wurde Radiohören ein gemeinsames Erlebnis.
    • Lautsprecher im Gerät. Anfang der 30er Jahre kamen Geräte auf den Markt, die Empfangsapparat und Lautsprecher in einem Gerät vereinten.
    • Volksempfänger im nationalsozialistischen Deutschland
    • Das UKW-Zeitalter begann in den 50-er Jahren. Radios wurden nun auch für den Stereoempfang ausgerüstet.
Angebote im Radiomuseum Grödig

Nach Vereinbarung mit dem Kustos Hans Walchhofer können angeboten werden:

Sonderführungen

nach telefonischer Vereinbarung

Gast-Vorführungen

außerhalb des Museums für Schulen und andere Veranstaltungen

Verlegen einer Feldtelefon-Leitung

und Versuche mit einem Morsegerät und Telefonen